Seit einigen Jahren begeistert 7 Days to Die viele Survival-Gamer und veröffentlicht immer wieder neuen Content. Da das Spiel kein umfassendes Tutorial besitzt und man mit Erfahrungen nach und nach hinter den ein oder anderen Trick kommt, gibt es hier für euch 10 wichtige 7 Days to Die Tipps.

Nachfolgende Tipps beziehen sich auf die Alpha 18!

Die Grundlagen

Aller Anfang ist schwer – je nach Einstellung mal mehr, mal weniger! Zu allererst sollte man das grundlegende Tutorial durchgehen. Axt, Klamotten und Schlafsack craften, danach geht es erst mal ein bisschen Looten um die Vorräte aufzustocken. Besonders Essen und Trinken sollte eingepackt werden.

Um die erste Nacht gut zu überstehen, braucht man einen sicheren Unterschlupf. Platziert hier euren Schlafsack, denn dort werdet ihr nach jedem Tod (und davon wird’s am Anfang einige geben) spawnen. Nutzt die Zeit um Nahrung aufzunehmen, das Skill-Menü durchzugehen und Dinge zu craften, die ihr für den nächsten Tag braucht. Aber Achtung: seid nicht zu laut, denn die Zombies können euch hören!

Nahrung & Landwirtschaft

Bevor ich euch in der Umgebung totsucht, könnt ihr eure Nahrung auch gleich selbst anpflanzen. Dafür braucht ihr Beete, die sich mit Holz, verrottetes Fleisch, Nitratpulver und Lehm zusammenstellen lassen. Sie sollten an der frischen Luft platziert werden und in ihnen könnt ihr Mais, Kartoffeln, Kürbisse, etc. anpflanzen. Geerntet wird dann mit einem Faustschlag.

Für die Landwirtschaft gibt es eine Fähigkeit namens „Vom Land Leben“. Mit dieser Fähigkeit kommt beim Ernten mehr Obst/Gemüse raus und ihr könnt nach und nach Samen herstellen.

Mit „Chefkoch“ könnt ihr eure Fähigkeiten als Koch ausbauen. Je höher das Level ist, desto mehr Gerichte werden freigeschaltet und sind an der Feuerstelle kochbar.

Eisen finden

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem ihr richtig viel Eisen benötigt. Bevor man sich wie ein Maulwurf durch die Erde wühlt, um es zu finden, gibt es hier auch einen kleinen Trick. Ab und zu begegnet man einem Eisenbrocken auf der Erde, den man abbauen kann. Er verbirgt unter sich ein noch größeres Vorkommen. Einfach mit der Spitzhacke auf die Erde hauen und so lange abbauen, bis nichts mehr da ist.


Die Vorteile einer Gruppe

Sobald ihr das Spiel betreten habt, solltet ihr sofort eine Gruppeneinladung rausgeben, bzw. diese annehmen. In einer Gruppe zu sein, bedeutet nicht nur, immer zu wissen wo die anderen stecken oder wie ihr Gesundheitszustand aussieht, sondern man teilt auch die EP.

Im Kampf gegen die Zombies erhalten nämliche alle Gruppenmitglieder, die sich in der Nähe aufhalten geteilte EPs, wenn ein Zombie das Zeitliche segnet.

Einsturz vermeiden

7 Days to Die bedient sich der Physik, d.h. wenn ihr nicht innerhalb der „Gesetzlichkeiten“ baut, stürzen eure Gebäude ein und können auch Spieler erschlagen. So verhält es sich auch im Bergbau, wenn ihr zu breit und zu hoch grabt, fällt irgendwann die Decke herab. Besonders bei Sand muss man aufpassen. Genauere Informationen findet ihr in diesem Artikel.

Fahrzeuge

Fahrzeuge sind teuer und können erst nach einiger Zeit gebaut werden, wenn man die Fähigkeit „Mechaniker“ erlernt und die benötigten Teile gefunden oder gebaut hat. Sie sind aber sehr praktisch für Loot-Touren, denn sie bringen einen nicht nur schneller voran, sondern besitzen auch zusätzlichen Stauraum.

Falls ihr mit dem Fahrzeug unterwegs seid und es nicht sonst wo abholen wollt, wenn ihr eventuell umkommt, dann packt es am besten in einen Slot (E gedrückt halten). Vorausgesetzt euer Server ist so eingestellt, dass euer Loot nicht verloren geht, wenn ihr stirbt.

Hochwertige Gegenstände finden

Am Anfang gibt es leider nicht so guten Loot zu finden, aber das kann sich schnell ändern, wenn man die Fähigkeit „Der glückliche Sammler“ freischaltet. Je höher ihr ein Level erreicht, desto hochwertiger ist der Loot.

Kleiner Tipp am Rande: Wir haben auf unserem Server richtig gute Gegenstände auf manchen Gebäudedächern gefunden.

Gute Waffen und Munition finden

Um sich gegen die Zombies richtig zu Wehr zu setzen bedarf es an starken Waffen und ausreichend Munition. Neben dem teils mühseligem Craften, gibt es noch die Möglichkeit gute Verteidungsmittel zu finden. Besondern fündig wird man in Waffen-Tresoren (können mit Dietrichen geöffnet werden), Versorgungs-Loots via Versorgungsflugzeug oder Schatzkarten (die man auch ab und zu finden und lesen sollte).

Wenn nichts mehr geht – Graben!

Es kann schon mal vorkommen, dass ihr eure Basis für den nächsten Blutmond nicht fertig bekommt. Damit nicht alles verloren ist und ihr nicht Haus und Hof ins Verderben reißt, könnt ihr euch einen Tunnel ins Erdreich graben und einen Schutzbunker bauen. Dort könnt ihr eure Schlafsäcke ablegen, sowie Nahrung zu euch nehmen und den Blutmond einfach absitzen. Ist vielleicht nicht ganz Sinn der Sache und es gehen euch einige EPs flöten, aber dieser Tipp ist für den äußersten Notfall und nur für die ersten Blutmonde gedacht!