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Northgard – 10 Tipps & Tricks

Nach einem Jahr Early Access ist es soweit: Northgard wird am 07. März 2018 released. Zur Feier des baldigen Tages gibt es von mir ein paar Tipps und Tricks für euch.

Die Tipps sind hauptsächlich für den Siegpunkt Vorherrschaft ausgelegt.

1) Dorfbewohner

Habt immer einen Blick auf eure Einwohnerzahl, besonders am Anfang! Zu Beginn sind sie nämlich noch nicht unzufrieden und es kommen relativ schnell neue Einwohner. Die Obergrenze ist relativ schnell erreicht, deswegen solltet ihr immer genug Häuser bauen, denn jede/r Frau/Mann zählt.

2) Plane weise

Der Platz ist pro Bereich sehr begrenzt und man muss gut planen. Es muss einem immer klar sein, was wichtig sein könnte. Besonders Steinbrüche sollten als erstes platziert werden und sobald die Vorkommnisse abgebaut wurden, abgerissen werden. Danach können andere wichtige Gebäude, wie z. B. eine Hütte hingesetzt werden.
Wichtig ist natürlich auch WO man Gebäude in den einzelen Gebieten platziert. Fischerhütten sollten z. B. nicht allzu weit vom Teich gebaut werden, aber Türme können so weit wie möglich von der Landesgrenze gebaut werden. Gegner brauchen länger um den Turm zu erreichen und kassieren währenddessen noch einiges an Schaden.

3) Ressourcen

Besonders Nahrung und Holz sind wichtige Bestandteile des Spiels. Die sind extrem schnell aufgebraucht, wenn Plagen kommen wie z. B. Erdbeben, Rattenplage und am allerschlimmsten: Schneesturm. Mit letzterem darf man nicht spaßen, denn das raue Wetter wird euch alles nehmen, wenn ihr nicht genug angesammelt habt. Zieht kurz vor einem Schneesturm alle Bewohner von „unwichtigeren“ Tätigkeiten ab und lasst sie Nahrung und Holz sammeln. Baut in der der Zeit nicht zu viele Gebäude aus, das kostet nur wertvolle Ressourcen.
Achte auch auf die Kröwns, die Währung in Northgard. Wenn diese zuneige gehen, fangen nach und nach die Gebäude an zu brennen. Außerdem kann man sich dann auch keine Krieger mehr leisten. Mit den Jötunn handeln oder mehrere Hafen besitzen, kann sehr lukrativ sein.

4) Ständig unglücklich

Dir wird schnell auffallen, dass die Dorfbewohner undankbare Mitglieder deines Clans sind. Das drückt sich in Unzufriedenheit aus, die deine Produktion schwächt und keine neuen Rekruten mehr spawnen lässt. In jedem Clan gibt es ein Gebäude, dass die Unzufriedenheit senkt und deine Leute wieder glücklich macht, z. B. eine Taverne, Barden oder Brauerei. Außerdem kann man später in der Wissens-Tabelle je nach Clan unterschiedliche Skills erhalten, die die Zufriedenheit steigern lässt, wie z. B. mehr Zufriedenheit je mehr Militärgebäude.
Wenn du kurzzeitig die Zufriedenheit enorm steigern möchtest, kannst du ein Festmahl veranstalten. Das hebt nicht nur die Zufriedenheit, sondern beschleunigt die komplette Produktion. Man sollte das aber nicht zu oft machen, denn von mal zu mal wird das Festmahl teuerer.

5) Arbeitsaufteilung

Das gute an Northgard ist, dass kein Dorfbewohner fest an seinen Job gebunden ist. Du kannst jederzeit ihn von seiner derzeitigen Tätigkeit abziehen und ihm eine neue Aufgabe zuteilen. Bereits eingeteilte Einwohner können auch wieder zu „normalen“ Dorfbewohner verwandelt werden. Das kann auch durchaus das Leben deiner Leute retten. Manchmal ist die Nahrung knapp, aber alle Gebäude mit Nahrungsproduktion sind belegt. Z.B. könnt ihr dann einfach einen Heiler auswählen und ihn auf das Gemeindehaus oder eine normale Hütte zuweisen und schon sammelt er als normaler Bürger wieder Nahrung.



6) Wissen und Skillen ist Macht

Wenn ich meine Seefahrer auf Reise schicke, dann nur um neues Wissen zu generieren. Außerdem schicke ich auch gleich freie Siedler an die Steine, damit sie ebenfalls Wissen erhalten. Je schneller ihr ranhaltet, desto schneller könnt ihr wichtige Skills in der Wissens-Tabelle erhalten, die eure Produktion, Zufriedenheit oder Kampfstärke voranbringt.
Außerdem lohnt es sich auf jeden Fall so früh wie möglich das erworbene Eisen in eure Arbeitergruppen zu investieren, damit sie besser arbeiten oder kämpfen. Lasst aber immer noch 10 Eisen auf Reserve, denn die könnt ihr immer für euer Kriegsoberhaupt verwenden.

7) Krieger

Am Anfang kann man sich zwei normale Krieger zulegen, damit die beiden die Gebiete beschützen oder neues erschließen. Bald fängt man auch an seine Armee aufzubauen, aber dann lohnen sich schon bald nur noch die Axtwerfer und die Schildknappen.
Außerdem sollte man sein Kriegoberhaupt (z.B. die Schildmaid) bei Kämpfen vorlaufen lassen, weil er den meisten Schaden vergibt und kassieren kann. Doch sobald die Lebensanzeige unter die Hälfte sinkt, sollte man ihn lieber zurückziehen lassen und ihn im Hintergrund agieren lassen. Somit bleibt er euch lange erhalten.

8) Kämpfen

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sich zu bekriegen und eventuell zu siegen. Das kommt immer auf den eigenen Clan und die der anderen an. Manche setzen stark auf die eigenen Verteidigung, wie z. B. der Bären-Clan mit seinem Bär, der nur in seinem Gebiet bleiben kann. Oder es gibt Clans die auf den Angriff spezialisiert sind, wie z.B. die Raben. Sie können mit ihren Schiffen aus dem Hinterhalt angreifen und attackieren meistens euer Haupthaus. Sie schwächen nicht nur die Produktion, sondern können mit nur einem Zug euch komplett vernichten, wenn das Haupthaus fällt.
Es kommt oftmals auch gar nicht auf die Größe der Armee an, sondern wie stark sie schon geskillt sind. Man sollte nicht zu früh mit dem Skillen in der Wissenstabelle anfangen, da die ersten Punkte der Produktion gilt. Aber sobald die Feinde näher rücken, wäre es besser, damit anzufangen.

9) Heilen

Ein ganz wichtiger Bestandteil des Spiels ist das Heilen. Siedler können angegriffen werden oder werden während dem Winter krank. Deswegen sollte man so früh wie möglich eine Heilerhütte bauen einen Heiler engagieren, der sich stetig um die Krieger und andere Bewohner kümmert.
Falls mal wieder eine Epidemie ausgebrochen sein sollte, dann sind zwei Heiler besser. Ein Heiler kommt nämlich mit der Grippewelle nicht zurecht und könnte euch Siedler kosten.

10) Gegner

Wölfe: Sie sind am einfachsten zu bekämpfen. Ein Krieger kann einen Wolf locker töten.
Draugr: Sind schon etwas schwieriger und man braucht mindestens zwei Krieger ums sie auszulöschen.
Bär: Er sollte ebenfalls mit mehreren Kriegern bekämpft werden, da er sehr stark ist.
Kobolde: Genau wie bei den Jötuun können sie Freund (Handelspartner) oder Feind sein, wenn man sie angreift. Sonst leben sie passiv in ihrem Gebiet.
Walküren: Walküren waren noch bis zu einem gewissen Zeitpunkt passiv. Mittlerweile schauen sie aber auch gerne in anderen Gebiete vorbei. Das nervt, weil sie echt stark sind und man mindestens 3-4 Krieger braucht um sie zu erlegen.
Jötuun: Falls dein Gegner vor dir die Gunst der Jötunn erlangt hat, braucht ihr zwar schon ein paar Krieger, aber irgendwann ist der Riese Bláinn auch erledigt.

Die Tipps sind reine Empfehlungen und haben sich zumindest in meinem Gameplay bewähren können. Wie jemand spielt und auf was er genau Wert legt, ist jedem selbst überlassen. Aber natürlich hoffe ich, dass ich mit dem einen oder anderen Tipp helfen konnte.

Weitere Gaming-Themen findet ihr in meinen anderen Blogposts!

Das Spiel könnt ihr auf hier auf Steam kaufen und das ist die offizielle Seite von Shiro Games!

Möge Odin mit euch sein!
Francy

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